Anfangsdatum:

01.11.2021

Dauer:

30 maanden

Gefördert durch:

Erasmus+ Programm der EU-Kommission

Maßnahme:

Kooperationspartnerschaften in der Erwachsenenbildung

Projektprioritäten:

  • HORIZONTAL: Inklusion und Vielfalt in allen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung, der Jugend und des Sports
  • ADU: Verbesserung der Kompetenzen von Pädagogen und anderem Personal in der Erwachsenenbildung
  • ADU: Verbesserung der Verfügbarkeit von hochwertigen Lernangeboten für Erwachsene

Die EU-Gleichstellungsstrategie 2020-2025, die sich auf die Ergebnisse der Umfrage der FRA aus dem Jahr 2014 stützt, räumt der Beendigung von Gewalt gegen Frauen und der Bekämpfung von Geschlechterstereotypen hohe Priorität ein und weist darauf hin, dass Gewalt gegen Frauen eine ständige Bedrohung für das Wohlbefinden von Frauen darstellt.

Die Prävention von Gewalt gegen Frauen und der Abbau von Geschlechterstereotypen ist in allen fünf teilnehmenden Ländern (Niederlande, Zypern, Belgien, Griechenland und Österreich) ein wichtiges Thema, insbesondere jetzt, da die Sperrungen zur Eindämmung des Coronavirus zu einem Anstieg der Meldungen über häusliche Gewalt in der gesamten EU geführt haben (EIGE, 2020).

Das Projekt zielt auf einen ganzheitlichen Ansatz zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen und Männer durch verschiedene Integrationsmaßnahmen ab, die das Wissen und die Fähigkeiten von Frauen und Männern in ländlichen Gebieten verbessern und sie in die Lage versetzen, als aktive Beobachter und Akteure des Wandels aufzutreten und ihre Gemeinschaften zu beeinflussen, um normalisierte Verhaltensweisen zu bekämpfen.

„UNROOT“ wird erwachsene Frauen und Männer in ländlichen Gebieten, die nicht den gleichen Zugang zu relevanten Aktivitäten haben wie ihre städtischen Pendants, sowie erwachsene Betreuer und Ausbilder, die eng mit dem Thema GBV arbeiten und Frauen in ländlichen und nicht-städtischen Gebieten unterstützen, direkt einbeziehen.

UNROOT gibt einen klaren methodischen und strategischen Weg vor, um Ressourcen für die Primärprävention von geschlechtsspezifischer Gewalt zu entwickeln.

Zielgruppen:

  1. Erwachsene Frauen und Männer in ländlichen Gebieten
  2. Erwachsene Betreuer und Ausbilder, die mit dem Thema GBV arbeiten
  3. Gemeinschaftliche Leaders/Stakeholders